Kleinere Maßnahmen erledigt

Hallenbadverein Busecker Tal hofft auf baldige Öffnung des Bades


Auch wenn das Corona-Kabinett der hessischen Landesregierung noch kein grünes Licht für die Öffnung der Schwimmbäder gegeben hat, so ist der Vorstand des Hallenbadvereins mit allen Themen konfrontiert, die auch Wirtschaftsbetriebe im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschäftigen. Kürzlich wurden wichtige Entscheidungen zu Personalangelegenheiten, Erhaltungs- und Umbauarbeiten, Förderprogrammen des Landes und zu den Mitgliedsbeiträgen getroffen.


Die Schließungszeit des Bades wurde bisher genutzt, um die Mitgliederdatensätze in die neue, leistungsfähigere Software zur Mitgliederverwaltung und Zutrittskontrolle zu überführen, notwendige Maßnahmen zum störungsfreien Weiterbetrieb der gesamten Anlage zu tätigen und kleinere Renovierungsmaßnahmen vorzunehmen.


Die technischen Anlagen können nicht einfach abgeschaltet oder das Schwimmbad sich selbst überlassen werden, insofern ist weiterhin eine fachkundige Aufsicht nötig. Die kommenden Wochen sollen außerdem dazu genutzt werden, um die Planungen zur Sanierung und großzügigeren Gestaltung der Saunalandschaft voranzutreiben.


Der Vorstand des Hallenbadvereins hält die Beschäftigungsverhältnisse der Mitarbeiter, auch unter Einbindung der Regelungen zur Kurzarbeit, weiter aufrecht. "Wir sind kein Wirtschaftsbetrieb, sondern eine Solidargemeinschaft", sagt ein Vorstandsmitglied. Der Hallenbadverein will beim Startschuss für den Bäderbetrieb kurzfristig reagieren können und setzt auf ein eingespieltes Team, welches mit möglichen Corona-Hygieneauflagen noch stärker gefordert sein wird.


Zunächst sollen auch die Mitgliedsbeiträge zu den regulären Terminen eingezogen werden. Ist der Badebetrieb aufgrund der Vorschriften rund um die Pandemie auf längere Sicht nicht möglich, so soll in einer Mitgliederversammlung Ende des Jahres eine eventuelle Beitragssenkung für das Jahr 2021 besprochen und beschlossen werden.


Der Vorsitzende Wolfgang Dörr hatte den Pandemieplan "Bäder der Deutschen Gesellschaft für das Bäderwesen" an die Vorstandsmitglieder zur Kenntnis gegeben und einen von ihm erstellten Entwurf eines möglichen Pandemieplanes für das Busecker Hallenbad zur Diskussion gestellt. Dreh- und Angelpunkt wird sowohl die technische Umsetzung als auch die Durchsetzung der Auflagen im laufenden Betrieb sein.


Für eine Detailplanung sei es jedoch noch zu früh, da die Rahmenbedingungen und Vorschriften für eine mögliche Öffnung der Bäder einem dynamischen Prozess unterliegen. Der Hallenbadverein ist jedoch schon tief im Thema und sieht sich gut aufgestellt, erklärt der Vorsitzende.


Da das Busecker Hallenbad als reines Mitgliedsbad betrieben wird, könne aufgrund der Einlasskontrollen jederzeit Auskunft über anwesende Besucher gegeben werden, um zum Beispiel Infektionsketten zu unterbinden. Ein Badebetrieb mit Corona-Auflagen werde - wie auch in anderen Bereichen - von allen Beteiligten ein hohes Maß an Rücksicht und Verständnis erfordern. Der Vorstand ist guter Dinge, diese ungewöhnliche Herausforderung zu meistern.

Quelle: Gießener Allgemeine

© 2019 Hallenbadverein Busecker Tal

  • Facebook Social Icon